Vorwort zum Juli-Runbrief

Liebe Gläubige,

in den Sommermonaten Juli, August und September, werden wir in Köln nun wieder ein einziges Hochamt an Sonn- und Feiertagen feiern und zur früheren Messzeit um 10 Uhr zurückkehren. Diese Regelung gilt vorläufig und wird dann im September auf den Prüfstand gestellt. Sie ist natürlich auch abhängig von der weiteren Corona-Lage, die momentan entspannt ist, so dass die Abstände in der Kirche nicht mehr vorgeschrieben sind. Das kann sich im Herbst aber leider wieder ändern. Die 9-Uhr-Messe erfreute sich durchaus der Beliebtheit. Dennoch gibt es gute Gründe, die beiden hl. Messen an Sonn- und Feiertagen wieder zu einer Messfeier zusammen zu führen. Da wir bekanntermaßen mehrere Messorte an Sonn- und Feiertagen zu betreuen haben und bald noch der Messort Bonn (Kirche St. Michael, Bonn-Endenich, 18 Uhr) auf Wunsch des Erzbistums hinzukommen soll – Einzelheiten sollen demnächst in Gesprächen des Erzbistums, des Fördervereins, der bisher dort zelebrierenden Diözesanpriestern und uns geregelt werden, haben wir uns dazu vorerst entschieden, um nicht beim Ausfall eines Priesters in Verlegenheit zu kommen. Zumal bis Mitte September häufig ein Priester wegen verschiedener Sommerapostolate oder wegen Urlaubs fehlen wird. Auch haben wir so leichter die Möglichkeit bei Bedarf unseren beiden Mitbrüdern in Oberhausen und Recklinghausen auszuhelfen, von denen sonst keiner aufgrund der parallelen Messzeit ausfallen darf. Falls dennoch gelegentlich eine zusätzliche Sonntagsmesse (dann um 8.30 Uhr) stattfinden wird, werden wir das vorher ankündigen. In Düsseldorf haben wir bereits im Juni die beiden Sonntagsmessen wieder auf eine reduziert, mit einer relativ günstigen Messzeit um 10.30 Uhr. Wir spüren dort den Vorteil einer gemeinsamen Sonntagsmesse, die nun wieder gut gefüllt ist, was den feierlichen Rahmen entsprechend hebt und die Zu sammengehörigkeit der Gemeinde stärkt.

Am 11. Juni durften 26 Firmlinge, darunter 7 Erwachsene, durch den Generaloberen, Pater Komorowski, das heilige Sakrament der Firmung in der Kirche Maria Hilf in Köln empfangen. Wir sind sehr dankbar, dass Seine Eminenz, Kardinal Woelki, dafür die Erlaubnis und den Auftrag erteilt hatte. Es war eine eindrucksvolle liturgische Feier, sehr schön musikalisch und gesanglich umrahmt unter der Leitung unseres Organisten und Kantors Stephan Renzl, in gewohnter Professionalität liturgisch vorbereitet von unserem Chefsakristan, Herrn Georg Miebach und seinen Helfern. Anschließend waren alle noch eingeladen zu einem Stehempfang vor der Kirche. Das herrliche Wetter passte zu der frohen Stimmung der Firmlinge und den Gästen. Allen, die zum Gelingen dieser schönen Feier beigetragen haben und hier nicht ausdrücklich erwähnt sind, gilt nochmals mein herzlichster Dank! Möge das Firmsakrament alle unsere Firmlinge mit viel Gnade erfüllen und sie auf ihrem Lebensweg als bleibende Kraft zum Guten und Heiligen stärken.

Der Generalobere hat den Aufenthalt gleichzeitig dazu genutzt, eine kanonische Visitation unserer Niederlassung durchzuführen, die alle fünf Jahre obligatorisch ist. Diese Visitation beinhaltet u.a.  einen Überblick über das Apostolat und die Seelsorge, die einzelnen Messorte, den Zustand und die Ordnung des Hauses, der Sakristei, das Gemeinschaftsleben, die Beziehung zur Diözese und zum Diözesanklerus, sowie die finanzielle Situation der Niederlassung. Zum Abschluss seines mehrtägigen Besuchs feierte er am Sonntag, 12. Juni, das feierliche Hochamt in unserer Gemeinde in Düsseldorf-Volmerswerth, ehe er sich auf den Rückweg ins Generalhaus nach Fribourg machte.

Die Schulferien haben bereits begonnen, wenn Sie diesen Rundbrief erhalten. Viele von Ihnen werden die Gelegenheit nutzen, in den Urlaub zu fahren. Ich wünsche allen eine sichere Reise, eine gute Erholung und glückliche Heimkehr. Beten wir weiter verstärkt um den Frieden in der Welt, um ein Ende des Blutvergießens vor allem in der Ukraine, aber auch in anderen Regionen der Welt. Ohne eine Rückbesinnung auf Gott und seine Gebote wird die Welt nicht zur Ruhe kommen und sich die Lage eher noch verschlimmern.

Es grüßt Sie und Ihre Familien, auch von meinen Mitbrüdern, in dankbarer Verbundenheit

Ihr P. Bernhard Gerstle FSSP

Vorwort zum Mai-Rundbrief

Liebe Gläubige,

es freut mich sehr, dass der Erzbischof von Köln unseren Generaloberen, Pater Komorowski, mit der Firmung im außerordentlichen lateinischen Ritus beauftragt hat. Die Firmung wird am Samstag, den 11. Juni, in der Kirche Maria Hilf im Rahmen eines levitierten Hochamtes zum Abschluss der Pfingstoktav gespendet. Es werden über 20 Firmlinge das hl. Sakrament empfangen, einige davon auch aus den benachbarten Bistümern Essen und Münster. Unter den Firmkandidaten sind auch mehrere Erwachsene, welche in den letzten Jahren neu oder tiefer zum Glauben und zur Glaubenspraxis gefunden haben. Die relativ hohe Anzahl von Konvertiten und Neubekehrten nicht nur in unserer Kölner Gemeinde, sondern in etlichen Niederlassungen, die wir im deutschsprachigen Raum betreuen, ist ein Hinweis auf die große Anziehungskraft, welche die überlieferte Liturgie und die unverfälschte Weitergabe des Glaubens gerade auf junge Menschen ausübt. Diese Erfahrung widerspricht dem Klischee, das gerade in modernen Kreisen immer wieder gepflegt wird, als ob die Tradition der Kirche keine Zukunft hätte und die Kirche nur dann überleben könnte, wenn sie sich der „heutigen Lebenswirklichkeit“ anpasst. Wie töricht ist eine solche Haltung, zumal sie im Gegensatz steht zur Botschaft des Evangeliums und zum Grundverständnis der Kirche. Denn während sich viele Kirchen leeren und vor allem Kinder und Jugendliche weitgehend der heiligen Messe fernbleiben, haben gerade jene Gemeinden Zulauf, in denen die Glaubenswahrheiten ohne Abstriche verkündet werden – und zwar unabhängig vom Ritus. Dies ist besonders in der Stadt Köln zu sehen, in der es noch etliche Pfarrgemeinden gibt, die sich durch entsprechende Glaubenstreue und eine würdige Liturgie auszeichnen. Das Anliegen von Papst Benedikt XVI. bestand vor allem darin, durch eine Vertiefung des Glaubens und einer spirituellen Erneuerung eine organische liturgische Bewegung zu fördern, welche von einer wachsenden Wertschätzung der überlieferten Liturgie geprägt ist. Das verstand er unter dem Begriff „Reform der Reform“. Ich habe die Hoffnung, dass der Rückschlag durch „Traditionis Custodes“ nur ein kurzes Intermezzo ist und dieses wichtige Anliegen des emeritierten Papstes spätestens ein Nachfolger im Petrusamt wieder aufgreift und weiterführt. Besonders im jungen Klerus spürt man viel Sympathie dafür, so dass es wohl kaum auf Dauer unterdrückt werden kann.

In der Osteroktav durften wir den emeritierten Weihbischof Dr. Klaus Dick in unserem Haus in Köln-Lindenthal be­-grüßen. Weihbischof Dick ist unserer Petrusbruderschaft freundschaftlich verbunden und hat auch schon einmal die heiligen Weihen für uns gespendet. Vielen Gläubigen, auch aus unseren Reihen, steht dieser glaubenstreue und vorbildliche Priester und Bischof bis heute trotz seines hohen Alters von 94 Jahren immer noch als Seelsorger und Beichtvater zur Verfügung. Die beiden Stunden gemütlichen Beisammenseins bei Kaffee und Kuchen gingen wie im Flug vorüber, zumal Seine Exzellenz etliche interessante und humorvolle Erinnerungen und Anekdoten aus seinem langjährigen Priester- und Bischofsleben erzählte. Es ist schön zu erleben, wie Weihbischof Dick immer noch eine jung gebliebene Freude und einen schlagfertigen Humor ausstrahlt. Für solche Priestergestalten kann man nur dankbar sein!

Auch im Namen meiner Mitbrüder wünsche ich Ihnen allen eine frohe und gesegnete Osterzeit

Ihr P. Bernhard Gerstle

Jubiläum in Frielingsdorf

Herzliche Einladung anlässlich des Jubiläums

10 Jahre Hl. Messe im a.o. Ritus in St. Apollinaris, Frielingsdorf

am Sonntag, den 15. Mai 2022


  • 14:30 Uhr
    • Aussetzung des Allerheiligsten
    • Marienandacht
    • Barmherzigkeitsrosenkranz
    • stille Anbetung
    • Sakramentaler Segen

  • 15:30 Uhr
    • Geistlicher Vortrag (15-20 Minuten)
    • Referent: Pater Fuisting

  • 16:00 Uhr
    • Gedankenaustausch im Jugendheim bei Kaffee und Kuchen

  • 17:00 Uhr
    • Rosenkranz

  • 17:30 Uhr
    • hl. Messe
    • Zelebrant: Prälat Scherer

Die Liturgie der Kar- und Osterwoche (Übersicht)

Köln, Kirche Maria Hilf

  • Gründonnerstag:
    • 19.00 Uhr Abendmahlsamt (levitiert)
      anschließend Ölbergstunde bis 22.00 Uhr
      (mit Beichtgelegenheit)
  • Karfreitag:
    • 14.15 Uhr Kreuzweg (Beichtgelegenheit ab 14.00 Uhr)
    • 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie
  • Karsamstag:
    • ab 21.00 Uhr Osternachtsfeier
  • Ostersonntag:
    • 9.00 Uhr stille hl. Messe (ohne Predigt)
    • 10.30 Uhr levitiertes Hochamt
  • Ostermontag:
    • 9.00 Uhr hl. Amt
    • 10.30 Uhr Hochamt

Düsseldorf, Kirche St. Dionysisus (Volmerswerth)

  • Gründonnerstag:
    • 19.00 Uhr Abendmahlsamt,
      anschl. Ölbergstunde bis 22.00 Uhr (mit Beichtgelegenheit)
  • Karfreitag:
    • 14.15 Uhr Kreuzweg (ab 14.00 Uhr Beichtgelegenheit)
    • 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie
  • Karsamstag: entfällt (Osternacht in Köln)
  • Ostersonntag:
    • 8.15 Uhr Hochamt (in Düsseldorf – Flehe)
  • Ostermontag:
    • 9.30 Uhr und 11.00 Uhr Hochamt (Volmerswerth)

 

Vorwort zum März-Rundbrief

Liebe Gläubige,

während die Beschlüsse auf der Synodenversammlung der „deutschen Katholiken“ in Frankfurt von  den meisten Medien und Kirchenfunktionären bejubelt werden, stellen sich in unseren Kreisen immer mehr Katholiken die Frage: „Ist das noch katholisch?“ Oder sind wir bereits in einer „zweiten Reformation“ angekommen? Diese Fragen sind berechtigt. Jeder kann die Beschlüsse in den verschiedenen Medien im Einzelnen nachlesen und eingehend studieren. Um die Widersprüche zur verbindlichen Lehre der Kirche in mehreren Punkten zu erkennen, braucht es kein Theologiestudium. Dafür genügt ein durchschnittliches Katechismuswissen. Das Erschütternde bei dem Ganzen ist, dass eine Mehrheit der deutschen Bischöfe hinter den Beschlüssen steht. Dabei hat jeder Bischof bei seiner Weihe vor Gott den Treueid abgelegt, nämlich den Glauben der Kirche unversehrt und unverfälscht zu bewahren. Bischöfe, die hingegen Zeugnis ablegen für den wahren Glauben, geraten zunehmend unter Beschuss und Rechtfertigungszwang. Verkehrte Welt. Es braucht nicht viel Fantasie, um zu sehen, wo dieser Weg endet. Im Moment haben jene, die an einer neuen Kirche basteln, welche „die Lehre der Kirche verändern“ wollen (Originalton von Bischof Bätzing am 30. Januar in einer Talkshow im ARD bei Anne Will), wenig zu fürchten. Rom ist zwar nicht mehr „so weit weg“ wie noch bei der Glaubensspaltung im 16. Jahrhundert, aber von dort ist zur Zeit nicht viel zu fürchten. Die Schwäche des augenblicklichen Pontifikats wird gnadenlos ausgenutzt, um im Eiltempo vollendete Tatsachen zu schaffen.

Und gleichzeitig wird der emeritierte Papst einer Diffamierungs- und Verleumdungskampagne unterzogen, die an Gemeinheit seinesgleichen sucht. Die Taktik ist klar: mit der Person von Papst Benedikt XVI. soll gleichzeitig seine theologische Ausrichtung diskreditiert werden. In dieser Schmutzkampagne tut sich ganz besonders der Münsteraner Kirchenrechtler Prof. Schüller hervor, der mit Blick auf einen redaktionellen Irrtum des 95-jährigen Ratzinger von einem „Lügengebäude“ spricht, das durch das umstrittene Münchner Gutachten der Kanzlei Wastl zusammengebrochen sei. Schlimmer gehts nimmer. Man muss konstatieren, dass wir spätestens mit der dritten Synodalversammlung in Frankfurt in verschiedener Hinsicht auf einem Tiefpunkt in der Geschichte des deutschen Katholizismus angekommen sind.

Selbst Martin Luther, der immerhin noch die Texte der Heiligen Schrift ernst genommen hat, stand dem christlichen Glauben näher als viele Synodalen. So war von einem „Lehramt der Betroffenen“ die Rede und von der „Lebenswirklichkeit“ als einer „Offenbarungsquelle“, die Vorrang vor der Schrift und Tradition haben soll. Solche Thesen, die viel Zustimmung erfahren haben, dokumentieren den Bruch mit christlichem Grundverständnis und erst recht mit der katholischen Lehre. In der „Tagespost“ vom 10. Februar schreibt Pfarrer Dr. Guido Rodheudt (Herzogenrath) in seinem Artikel „Farbenblind“ u.a.: „Lebenswirklichkeit“, als der in der Synodenhalle stets gerne verwandte Ersatzbegriff für den noch in der theologischen Geschäftsgrundlage des Orientierungstextes benutzten Konzilsterminus „Zeichen der Zeit“, wird damit zum entscheidenden Maßstab, an dem sich die Lehre zu orientieren hat. Die Synodalen sind der Auffassung, dass sich am Ende das, was eine Zeit hervorbringt, sich mit dem, was die Offenbarung zeigt, so verbindet, dass darin die Orientierung für die Menschheit liegt. Der langsame Abschied von der Vorstellung einer wahrheitsfähigen Erkenntnis, die unabhängig vom epochalen Wandel funktioniert, ist damit nun quasikirchenamtlich vollendet. Die Ungeschichtlichkeit der Wahrheit ist in Frankfurt per Knopfdruck abgewählt worden. Und in deren Folge auch eine heteronome Vorstellung von Moral, in der sich das Leben nach einer objektiven Ordnung zu richten hat, wenn es gut sein will. Die Anpassung der Sexualmoral an die Gegenwartsverhältnisse muss deswegen nicht wundern …“

Die Tagespost-Redakteurin Regina Einig kommentiert in derselben Ausgabe unter dem Titel: „Die deutsche Reformation 2.0“: „Durchgesetzt hat sich eine Akzeptanztheologie, die der säkularen Gesellschaft keine Angriffsfläche mehr bieten will. Mit dem Salz der Erde, das im Evangelium beschrieben wird, hat das nichts mehr zu tun. Luther wäre schockiert über die Relativierung der Schrift. Denn die Mehrheit favorisiert einen neuen Offenbarungsbegriff, der mit der Schöpfungsordnung bricht und Platz bietet für die Götzen der Gegenwart: von Gender und Gleichstellungspolitik über die Los-von-Rom-Theologie bis zur LGBTQ-Bewegung. Unklar bleibt, welchen theologischen Ort die Tradition im neuen Heilsplan noch haben soll, dessen Erkenntnismerkmale die Karikatur der Sakramente und die fehlende Hoffnung auf Erlösung sind …“

Liebe Leser, wir haben das Glück, hier in Köln noch einen Bischof und eine Bistumsleitung zu haben, die unser Vertrauen verdient und auf dem Boden der katholischen Lehre steht. Die Betonung liegt auf „noch“. Denn auch hier wird schon seit Monaten an den entsprechenden Stühlen gesägt. Wir können nur darum beten, dass Kardinal Woelki und seine treuen Mitarbeiter angesichts des medialen Trommelfeuers nicht resignieren und damit ein Kurswechsel erfolgt, der ganz auf Linie derer liegt, die an einer neuen, anderen Kirche basteln, wie sie in Frankfurt Gestalt angenommen hat. Die Hoffnung, dass Rom eingreift und dem „deutschen Spektakel“ ein Ende bereitet, ist leider gering. Da werden Parallelen zur Reformation im 16. Jahrhundert sichtbar. Auch damals hat man in Rom den Ernst der Lage nicht erkannt, sodass der hl. Petrus Canisius (1521-1597) in einem Brief aus dem Jahre 1567 an den Bischof von Würzburg konstatierte: „Petrus schläft und Judas wacht …“

Ich möchte Ihnen mit dieser Analyse nicht den Mut nehmen. Wir wissen, dass Christus seine Kirche nicht verlässt und die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen werden (vgl. Mt. 16,18). Aber wir müssen uns auf weitere schwere Jahre einstellen. Nach dem Zwischenhoch unter den Pontifikaten von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) und von Papst Benedikt XVI. (2005-2013) geht der Leidensweg glaubenstreuer Katholiken mit neuer Härte weiter. Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat sich am 11. Februar, dem Tag der ersten Erscheinung Mariens 1858 in Lourdes, der hl. Gottesmutter geweiht. Viele Gläubige haben sich dieser Weihe angeschlossen. Auf ihrer Fürsprache ruhen unsere Hoffnungen. Bis sich ihre Verheißung erfüllt: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“, gilt es das Kreuz mit dem Herrn zu tragen, für Seine Kirche und in Seiner Kirche! Von ihr sich zu verabschieden ist jedenfalls keine Alternative. Das sollen wir jenen überlassen, die eine „neue Kirche“ wollen.

Es grüßt Sie im Gebet verbunden
Ihr P. Bernhard Gerstle FSSP


Foto: Kardinal Ratzinger während des Besuchs im Priesterseminar Wigratzbad, Ostern 1990

Vorwort zum Februar-Rundbrief

Liebe Gläubige,

kurz vor Weihnachten bescherte uns der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Roche, offenbar mit dem Segen des Papstes, ein „Weihnachtsgeschenk“ der besonderen Art, indem er weitere Einschränkungen hinsichtlich des überlieferten Messritus verfügte und die Spendung der hl. Sakramente nach dem alten Ritus in Frage stellte. Wir gehen wohl derzeit davon aus, dass dies unsere Gemeinschaft nicht betrifft, da unsere von Rom anerkannten Statuten die Feier der überlieferten Liturgie einschließlich der hl. Sakramente vorsehen und diese nach wie vor gültig sind. In dieser prekären Situation gilt es einerseits die Ruhe zu bewahren, andererseits aber auch die Sorgen ernst zu nehmen, welche Priester und Gläubige verunsichern. Auch wenn wir seit unserer Gründung im Jahre 1988 eine Krise im Jahr 2000 bestehen mussten, als eine Gruppe von französischen Priestern gegen die Leitung der Petrusbruderschaft intrigierte und den Biritualismus in unsere Gemeinschaft tragen wollte, was die Gefahr einer Spaltung mit sich gebracht hätte, so schwommen wir doch insgesamt auf einer Erfolgswelle. Wir sind innerhalb von 30 Jahren von damals 11 auf jetzt über 300 Priester angewachsen, mit einem Durchschnittsalter von aktuell etwa 40 Jahren. Viele Apostolate konnten wir eröffnen und sind inzwischen mit Ausnahme von Asien auf allen Kontinenten präsent.

Unsere beiden Seminare in Denton/USA und Wigratzbad im Allgäu sind mit insgesamt fast 180 Seminaristen gut belegt. Wenn Vieles gut läuft, dann kann das auch sehr leicht zu einer Haltung der Selbstverständlichkeit auf Kosten der Dankbarkeit und Demut führen, die nicht gut tut. Wir sehen auf der einen Seite viel Niedergang in unserer Kirche und im Zuge der Missbrauchskrise einen enormen Verlust an Vertrauen, auf der anderen Seite scheinen wir von dieser Krise kaum berührt zu sein. Insofern ist so ein „Dämpfer aus Rom“ nicht nur negativ zu sehen. Auch wir müssen uns deshalb immer wieder kritisch fragen, ob sich Haltungen einschleichen, die einer Korrektur bedürfen. Ich meine hier nicht nur unqualifizierte und primitive Wortmeldungen im Internet aus Kreisen, die sich zwar für die überlieferte Liturgie einsetzen, aber mit einer Polemik und manchmal auch mit einer Gehässigkeit gegenüber Andersdenkenden, für die man sich schämen muss. Sie sind ganz gewiss nicht repräsentativ für die Einstellung der überwältigenden Mehrheit unserer Gläubigen. Es kann sich aber ebenso angesichts von kirchlichen Mißständen bei uns leicht eine Überheblichkeit einschleichen, die sich durch unnötiges und zuweilen auch selbstgerechtes Urteilen und Verurteilen offenbart.

Anlässe zur Klage und zur Anklage bieten sich genug. Doch dabei übersieht man leicht, dass jeder von uns ein Glied der Kirche ist und wir uns kritisch fragen müssen, was wir persönlich zu einer kirchlichen Erneuerung beitragen. Mutter Teresa wurde einmal von einem Journalisten gefragt, was sich in der Kirche ändern muss. Sie gab zur Antwort: „Du und ich!“ Kirchliche Erneuerung fängt immer bei jedem Einzelnen an, weil wir eben auch keine Heiligen sind. Doch diese Einsicht fällt bei den lautstarken Kirchenkritikern mehr oder weniger unter den Tisch. Konstruktive Kritik, verbunden mit Kirchen- und Glaubenstreue ist hingegen immer hilfreich. Diese Haltung vermisst man aber leider allzu oft. Das erleben wir aktuell ganz konkret in der Erzdiözese Köln, wo Kardinal Woelki und die Bistumsleitung unter heftigem Beschuss stehen. Viele waren mit Recht erschüttert und empört, als sich bei einem adventlichen Bußgottesdienst im Kölner Dom, der gegenwärtige Stellvertreter von Kardinal Woelki, Weihbischof Steinhäuser, als „Chef einer Täterorganisation“ bezeichnet hat. Für uns ist diese vom Missbrauch beschmutzte Kirche immer noch die Kirche Jesu Christi und keine „Verbrecher­organisation“. Eine solch verächtliche Bezeichnung wird auch nicht den vielen treuen Priestern und kirchlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gerecht. Nicht nur die Petrusbruderschaft hat Kardinal Woelki und der Bistumsleitung sehr viel Gutes zu verdanken.  Auch wenn einzelne Fehler unterlaufen sein sollten, so ist doch offensichtlich, dass die Gegner des Kardinals und seiner Mitarbeiter diese Fehler zum willkommenen Anlass nehmen, um kirchenpolitisch ihre eigene Agenda durchzusetzen. Mit Blick auf die Auseinandersetzungen bezüglich des Synodalen Weges, bei denen sich Kardinal Woelki klar positioniert hat, ist ebenfalls deutlich, dass es da nicht nur um theologische Feinjustierungen geht, sondern um Essentials des katholischen Glaubens. Da steht die Existenz der Kirche als Ganzes auf dem Spiel!

Das Positive an der gegenwärtigen Verunsicherung, sehe ich in der Dankbarkeit zahlreicher Gläubigen für den Schatz der überlieferten Liturgie, den Viele neu entdeckt haben. Sie haben dadurch zu einem tieferen Verständnis des heiligen Messopfers gefunden und wurden in ihrem geistlichen Leben gestärkt. Über den Besuch der hl. Messe haben gleichzeitig zahlreiche Gläubige in der Petrusbruderschaft ihre geistliche Heimat gefunden. Nun ist die Sorge groß, dies alles wieder zu verlieren. Im Unterschied zu Frankreich, wo wir einzelne Apostolate aufgrund des Motu Proprio „Traditiones Custodes“ verloren haben, mussten wir im deutschsprachigen Distrikt bisher Gott sei Dank keine Verluste hinnehmen. Dies ist zum einen dem Wohlwollen und der Fairness der jeweiligen Bistums­leitungen zu verdanken, zum anderen weil unsere Priester stets eine kirchliche Haltung vermittelt und auf gute Beziehungen zu ihrer jeweiligen Bistumsleitung und den zuständigen Pfarreien geachtet haben.  Die großzügige Erlaubnis zur Feier der überlieferten Liturgie durch Papst Benedikt XVI. hat jedenfalls sehr viel zur innerkirchlichen Versöhnung hierzulande beigetragen. Warum dies nun durch Maßnahmen seines Nachfolgers im Petrusamt in Frage gestellt wird, ist schwerlich nachzuvollziehen. Es ist ganz klar, dass wir die Autorität von Papst Franziskus anerkennen. Es gilt, ihn davon zu überzeugen, dass die Präsenz des überlieferten Ritus nicht spaltet, sondern bereichert. Dass viele guten Früchte daraus hervor gegangen sind, sowohl für die Familien als auch für die Kirche durch gute Priesterberufungen. Wir sind zwar eine kleine Minderheit, aber auch Minderheiten sollten ein Existenzrecht in der Kirche haben. Alles andere würde das Gerede von einer „geschwisterlichen Kirche“ ad absurdum führen. Darum appellieren wir an die Hirtensorge des Heiligen Vaters, zumal ihm die Seelsorge wirklich sehr am Herzen liegt. Deshalb hat unser Generaloberer verfügt, dass unsere Priester jeden zweiten Sonntag im Monat die hl. Messe in dem Anliegen um den Erhalt des überlieferten Ritus feiern, während die Gläubigen aufgerufen sind, täglich in diesem Sinne den Rosenkranz zu beten. Seien wir überzeugt, dass der Himmel unser demütiges Bitten und Beten erhören wird. Gott kann alles Übel zum Guten wenden. Wir dürfen in Köln die Heilige Messe in einer Maria-Hilf-Kirche feiern. Sie ist eine mächtige Fürsprecherin am Throne Gottes. Und sie hat in Fatima die Verheißung gegeben: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!“ Darauf vertrauen wir in all unseren Sorgen und Nöten!

Es grüßt Sie im Gebet verbunden
Ihr P. Bernhard Gerstle

Vorwort zum November-Rundbrief

Liebe Gläubige,

der November gehört sicherlich nicht zu jenen Monaten, auf die man sich im Laufe des Jahres besonders freut. Häufig legt sich der Nebel über das Land, die Blätter fallen von den Bäumen, viele Tiere bereiten sich ähnlich der Natur auf den Winterschlaf vor. Unwillkürlich werden dabei auch wir an die Vergänglichkeit unseres Lebens erinnert. Liturgisch hebt sich dabei das Fest Allerseelen hervor. An diesem Tag darf der Priester ausnahmsweise dreimal das hl. Messopfer feiern. Es ist ein Tag, an dem besonders viele Gnaden (z. B. der Allerseelenablass) den Armen Seelen am Ort der Reinigung, volkstümlich „Fegefeuer“ genannt, zukommen. Für die Verstorbenen zu beten, ist eine Pflicht der christlichen Nächstenliebe. Wir können dazu beitragen, das Leid derer zu mildern und abzukürzen, die noch Sündenstrafen abzubüßen haben. Denn nichts Unreines kann in den Himmel eingehen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die meisten Menschen, die in der heiligmachenden Gnade Gottes sterben, zuerst durch diese Läuterung gehen müssen, ehe sie in die himmlische Herrlichkeit eingehen. Die wirksamste Hilfe kommt den Seelen im Fegefeuer durch das Heilige Messopfer zugute.

In jeder Heiligen Messe wird ausdrücklich im eucharistischen Hochgebet nach der Wandlung der Verstorbenen gedacht: „Herr, gedenke auch Deiner Diener und Dienerinnen (hier gedenkt der Priester mental oder labial jener, für welche die hl. Messe gefeiert wird, er kann aber auch weitere Verstorbene einschließen, ebenso die Gläubigen), die uns mit dem Zeichen des Glaubens vorangegangen und im Frieden entschlafen sind (hier hält der Priester kurz inne). Wir flehen Dich an, Herr: gewähre ihnen und allen, die in Christus ruhen, in Deiner Milde den Ort der Erquickung, des Lichtes und des Friedens. Durch Christus, unseren Herrn. Amen.“

Wir dürfen darauf vertrauen, dass auch jenen Verstorbenen die Früchte der Heiligen Messe zugute kommen, deren niemand ausdrücklich gedenkt. Ebenso bin ich überzeugt, dass auch in der Gnade Gottes heimgegangene Nichtkatholiken und sogar Nichtchristen im weiteren Sinn Anteil an den Gebeten der Kirche haben. Es ist aber ebenfalls einleuchtend, dass jene, die zu Lebzeiten eifrig die hl. Messe besucht und am Leben der Kirche teilgenommen haben, in besonderer Weise Hilfe im Jenseits erfahren, vor allem dann, wenn sie selbst häufig für die Verstorbenen gebetet und gute Werke verrichtet haben. Wäre es nicht ein guter Vorsatz, z. B. im November wenigstens eine Werktagsmesse pro Woche zu besuchen und dieses Opfer den Armen Seelen zu schenken? Umso schöner wäre es, wenn diese fromme Übung, die über die Sonntagspflicht hinausgeht, zu einer beständigen geistlichen Übung wird. Freilich ist mir bewusst, dass dies für etliche Gläubige aufgrund der langen und umständlichen Anfahrt schwerlich möglich ist. Aber für jene, für die das nicht gilt, darf Bequemlichkeit nie ein Grund sein, sich auf das Minimum zu beschränken, vor allem dann, wenn man den Wert des hl. Messopfers und auch der überlieferten hl. Liturgie erkannt hat.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit nochmals darauf hinweisen, dass wir Priester vor jeder Hl. Messe für die Spendung des Bußsakramentes zur Verfügung stehen (hier gibt es Gott sei Dank in der Stadt Köln in mehreren Kirchen ein reiches Angebot). Vor den Abendmessen wird jeweils der Rosenkranz gebetet, am Samstagfrüh können Sie sich mindestens eine halbe Stunde vorher in stillem Gebet auf die hl. Messe vorbereiten.

Für die Düsseldorfer Gemeinde haben wir das liturgische Angebot mit Zustimmung von Herrn Pfarrer Virnich, dem ich dafür herzlich danke, um eine zusätzliche Werktagsmesse am Donnerstagabend in St. Dionysius erweitern können. Für die Sonn- und Feiertage haben wir ab November nun auch günstigere Messzeiten in St. Dionysius, nämlich um 9.30 Uhr und 11 Uhr, anstatt wie bisher um 10.30 Uhr und 11.45 Uhr. Das gilt bereits ab dem Fest Allerheiligen. Ebenso wird am Montag, 2. November, dem Fest Allerseelen, eine Abendmesse stattfinden.

Mit großer Erleichterung haben Sie wohl ebenso wie ich die Entscheidung von Papst Franziskus zur Kenntnis genommen, dass Kardinal Woelki in seinem Amt als Erzbischof von Köln bestätigt worden ist. Auch wenn Fehler vor allem in der Kommunikation der Missbrauchsaufarbeitung vorgekommen sein mögen, so ist doch offensichtlich, dass er seinen Gegnern vor allem wegen seiner kirchlichen Haltung ein Dorn im Auge ist. Jeder, der die Diskussionen um den synodalen Weg aufmerksam verfolgt, kann erkennen, mit welch zweierlei Maß gemessen wird. Bischöfe, die viel größere Fehler begangen haben, kirchenpolitisch aber auf der anderen Seite stehen, bleiben in der öffentlichen Kritik weitgehend verschont, auf glaubenstreue Vertreter der Kirche wird hingegen erbarmungslos eingeschlagen. Wohin der synodale Weg führen soll, zeigt eine Abstimmung bei der letzten Vollversammlung, als eine Mehrheit dem Antrag zustimmte, die Abschaffung des sakramentalen Weiheamtes zur Diskussion zu stellen. Das ist reiner Protestantismus. Und gleichzeitig treten Bischöfe und Laienvertreter für die Einführung des Frauenpriestertums ein. Wie passt das alles zusammen? Wenn wir nicht die Verheißung Jesu hätten, dass „die Pforten der Hölle sie (nämlich die Kirche) nicht überwältigen“, müsste man tatsächlich verzweifeln. Manchmal bleibt wirklich nur noch die Floskel: „Da hilft nur noch beten…“

Es grüßt, ebenso von meinen Mitbrüdern, Sie und Ihre Familien

Ihr P. Bernhard Gerstle FSSP

Vorwort zum Okober-Rundbrief

Liebe Gläubige,

nach meiner Ankunft Anfang September ist noch Vieles für mich neu. Im Moment fallen noch etliche Arbeiten im Haus St. Engelbert an, das künftig wieder mehr als zuletzt eine Anlaufstelle für das Apostolat und seelsorgliche Gespräche sein soll. Auch wollen wir unsere Hauskapelle aufwerten, indem Gläubige (nach vorheriger Absprache) an Werktagsmessen teilnehmen können.  Künftig soll offiziell die Montagsmesse um 8.00 Uhr in unsere Hauskapelle verlegt werden (Interessenten müssen sich aufgrund der begrenzten Plätze dafür anmelden), während wir stattdessen in der Kirche Maria Hilf auch wieder Freitags eine Abendmesse anbieten. Der persönliche Kontakt zu den Gläubigen ist für uns als Seelsorger wichtig, was heutzutage bei den großen Seelsorgseinheiten in den Pfarreien kaum noch möglich ist. Viele Gläubige schätzen gerade auch deshalb die Priesterbruderschaft St. Petrus. Es wird Zeit benötigen, bis ich mir alle Namen der regelmäßigen Messbesucher einprägen kann. Eine Hilfe wäre für mich, wenn Sie mir Ihren Namen und Ihre Adresse mit Telefonnummer entweder mailen oder in die Hand drücken, was den Vorteil hat, dass ich dann Name und Gesicht besser verbinden kann.

Auf der letzten Seite des Kölner Rundbriefs finden Sie Hinweise zu verschiedenen seelsorglichen Angeboten und Veran­staltungen. Noch sind uns aufgrund der leidlichen Corona-Situation manche Beschränkungen auferlegt. Was aber jetzt schon machbar ist, wollen wir in Angriff nehmen. Es würde mich freuen, wenn die zweimonatigen Samstagskatechesen im Anschluss an die 9-Uhr-Messe in der Kirche Maria-Hilf ebenso guten Anklang findet wie die wöchentliche Anbetungsstunde jeweils vor der Abendmesse am Donnerstag. Mein Schwerpunkt wird in Köln liegen, wobei ich aber auch nach Möglichkeit einmal pro Monat eine Sonntagsmesse in Düsseldorf und Lindlar halten möchte. Pater Brüllingen wird seinen Schwerpunkt in Düsseldorf behalten, aber auch für Köln zur Verfügung stehen. Unser Neupriester, P. Josef Unglert, ist uns dabei eine große Hilfe. Mit der neuen Aufteilung und Konstellation sehe ich eine gute Perspektive für die Messorte und unser Apostolat in unserer Niederlassung. Gerne nehmen wir Ihre Einladungen an, um Sie und Ihre Familien bald näher kennen zu lernen und Ihre Sorgen und Anliegen mit uns zu teilen. Besonders die Seelsorge bei den Kranken und Sterbenden liegt mir am Herzen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie oder ein Familienmitglied die Krankenkommunion oder die Krankensalbung wünschen, aber auch gerne dann, wenn Sie ein wichtiges seelsorgliches Anliegen haben.

Die schlimmen Ereignisse in Verbindung mit der Überschwemmungskatastrophe im Ahrtal und in der Eifel haben uns alle sehr erschüttert. Ich kann nur hoffen, dass niemand aus dem Kreis unserer Gläubigen davon betroffen ist. Sollte das der Fall sein, bitte ich um Mitteilung. Vielleicht können wir Hilfe in verschiedener Hinsicht leisten oder organisieren. Gerade in solchen Notlagen braucht es Solidarität und Hilfe. So wie Gottes- und Nächstenliebe eng verbunden sind, so gehören auch Liturgie und Seelsorge bzw. Caritas untrennbar zusammen. Jesus ist immer sehr streng zu den Pharisäern gewesen, die punktgenau auf jede kleine Gesetzesvorschrift geachtet haben, die aber dabei das Wesentliche aus dem Auge verloren haben, nämlich die Liebe zu Gott und zum Nächsten.

Ich werde im Oktober nochmals eine Woche abwesend sein, um mit Pater Unglert an unserem Priestertreffen teilzunehmen, das vom 11.-13. Oktober im Kloster Ottobeuren stattfindet. Während er dann am Abend des 13. Oktobers zurück sein wird, bleibe ich noch ein paar Tage in meiner Heimat (Kreis Heilbronn), weil ich dort schon länger für Samstag, 16. Oktober, eine Trauung zugesagt habe. Am Abend bin dann auch ich wieder in Köln zurück. Pater Fuisting und Pater Brüllingen halten aber hier vor Ort die Stellung. Im Notfall bin ich mobil erreichbar. Leider hapert es noch mit der Erreichbarkeit auf dem Festnetz. Wir müssen mit der Telekom Einiges im Haus St. Engelbert regeln. Ich hoffe, dass dies zeitnah möglich ist.

Es grüßt Sie und Ihre Familien, auch von meinen Mitbrüdern, im Gebet verbunden

Ihr P. Bernhard Gerstle

Vorstellung P. Unglert

Liebe Gläubige,

der Sommer ist in der Petrusbruderschaft und in ähnlichen Gemeinschaften immer eine beliebte Zeit um strukturelle und personelle Veränderungen vorzunehmen. So hat sich mit der Leitung des deutschsprachigen Distrikts Einiges in der Niederlassung in Köln geändert. Den neuen Hausoberen in Köln – Pater Gerstle, den ich seit meiner Seminarzeit gut kenne und der mir sicherlich ein väterlicher Begleiter in den ersten Jahren des Priestertums sein wird – haben Sie bereits kennengelernt. Nun ist die Reihe auch an mir, mich vorzustellen. Da ich aus dem schönen Bayernland stamme, begrüße ich Sie zu Beginn zunächst einmal mit einem herzlichen „Grüß Gott!“

Nach sieben Jahren der Seminarausbildung freut sich jeder Seminarist, auf die anstehende und lang vorbereitete Priesterweihe und die nun endlich beginnende Seelsorge. Für mich war es nun diesen Sommer endlich soweit. Am 26. Juni durfte ich aus den Händen von Erzbischof Wolfgang Haas in der prachtvollen Basilika von Ottobeuren das Sakrament der hl. Priesterweihe empfangen.

Da ich noch relativ jung bin – 26 Jahre – blicke ich auf ein noch nicht allzu sehr spektakuläres Leben zurück. Aufgewachsen bin ich zunächst auf einem kleinen Bauernhof im reizvollen Unterallgäu. Den größten Teil meiner Jugend lebte ich in der Kleinstadt Bad Wörishofen. Mit 19 Jahre, also direkt nach dem Abitur, habe ich mich dazu entschlossen in das internationale Priesterseminar St. Petrus der Priester­bruderschaft St. Petrus einzutreten. Nach dem Spiritualitätsjahr, den zwei Jahren Philosophiestudium und den drei Jahren Theologiestudium, haben ich in meinem Diakonatsjahr bereits erste praktische Erfahrungen in unserer Gemeinde in Bourges, Frankreich gesammelt.

Das Rheinland kenne ich bisher nur flüchtig, es ist also praktisch Neuland für mich. Allerdings sind die Rheinländer für ihren Humor bekannt und die Stadt Köln über den berühmten Kölner Dom hinaus für seine zahlreichen und schönen Kirchen. Sie kann also auf eine lange und glanzvolle katholische Geschichte zurückblicken, die von großen Gestalten wie dem Albert den Großen (13. Jh.) und Petrus Canisius (16. Jh.), geprägt ist. Albert der Große wurde nicht weit von meiner Heimat in Lauingen an der Donau geboren und wirkte lange als Universalgelehrter in Köln, wo er u.a. der hl. Thomas von Aquin zu seinen Schülern zählte. Petrus Canisius aus niederländischen Nijmwegen und hat sich große Verdienste darin erworben, die bedeutende Kirchenprovinz Köln für den katholischen Glauben zu erhalten, indem er auf die Absetzung des protestantisch gesinnten Erzbischof Hermann von Wied hinwirkte und um sich einen glaubenstreuen Klerus scharte, obwohl er selbst zu diesem Zeitpunkt die Priesterweihe noch nicht empfangen hatte. Auch er hat später in meinem Heimatbistum Augsburg gewirkt. Durch den großen und kleinen Katechismus, den er in Frage- und Antwortstil verfasste, hat er in überzeugender Weise die protestantischen Irrlehren widerlegt und den wahren Glauben gestärkt. Es ist eine schöne Fügung, dass unser Generalhaus sich in Fribourg, seinem Sterbeort befindet.

Heute leben wir in ähnlich bewegten Zeiten wie der hl. Petrus Canisius. Zwar ist keiner von uns Priestern ein zweiter Petrus Canisius, aber wir wollen dennoch mit unserem bescheidenen Wirken Ihnen, liebe Gläubige, zur Verfügung stehen. Für mich gilt es nach sieben Jahren des Studiums und des Gebets, nun das Erlernte in die Praxis umzusetzen und Ihnen als Seelsorger zur Verfügung zu stehen. Mir ist dabei freilich bewusst, dass es mir dabei noch an Erfahrung fehlt. Diese wird sich erst im Laufe der Jahre allmählich ergeben. Umso mehr freue ich mich, wenn Sie mir Gelegenheit geben, diese Erfahrung zu sammeln, indem Sie meine Dienste als Priester in Anspruch nehmen. Gerne werde ich Einladungen annehmen, um Sie und Ihre Anliegen näher kennen zu lernen, bzw. die hl. Sakramente zu spenden, sei es das Bußsakrament, die hl. Krankenkommunion oder auch bei schwerer Krankheit die hl. Krankensalbung. Scheuen Sie sich also nicht, mit Ihren Anliegen an uns heranzutreten.

„Durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin. Und seine Gnade [soll] an mir nicht vergeblich gewesen [sein]“ (1 Kor 10,15). Dafür bitte ich Sie, liebe Gläubige, um Ihr eifriges Gebet.

Es grüßt Sie alle im Gebet verbunden herzlich,

Ihr P. Josef Unglert FSSP

Vorwort zum August/September-Rundbrief

Liebe Gläubige,

wie Sie bereits aus dem Rundbrief Juli 2021 von Pater Andreas Fuisting erfahren haben, soll ich ab September in Absprache mit dem Generaloberen und meinem Nachfolger in der Distriktsleitung, P. Dreher, die Verantwortung für unsere Niederlassung in Köln übernehmen.

Ich freue mich, nach sechs Jahren wieder in die Gemeindeseelsorge zurückkehren zu dürfen. Nach meiner Priesterweihe 1991 habe ich reichliche Erfahrungen in unseren Niederlassungen in Stuttgart (1991-2004) und Gelsenkirchen (2004-2015) gesammelt, die ich nun schwerpunktmäßig in unseren Apostolaten in Köln und Düsseldorf einbringen kann. Pater Fuisting, der als Hausoberer schon über viele Jahre die Verantwortung getragen hat und dem ich dafür herzlich danke, bleibt der Niederlassung Köln erhalten. Er wird künftig von Mettmann aus für unsere oberbergischen Messorte in Remscheid, Wuppertal und Altenberg zuständig sein, was aber gelegentliche Einsätze in den anderen zur Niederlassung gehörenden Messorten und Apostolaten nicht ausschließt. Pater Marc Brüllingen wird ebenfalls weiterhin wie bisher zur Verfügung stehen.  Die Hausgemeinschaft in Köln-Lindenthal wird Ende September unser Neupriester Josef Unglert ergänzen und unsere Seelsorge unterstützen, wofür ich sehr dankbar bin. Er wird zunächst am 26. September in Düsseldorf und dann am 3. Oktober in Köln eine Nachprimiz feiern und den Primizsegen spenden. Ich selbst werde meine neue Aufgabe offiziell am 5. September mit dem feierlichen Hochamt in der Maria-Hilf-Kirche in Köln beginnen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich den Mitbrüdern unserer Niederlassung in Oberhausen, Pater Klein und Pater Hengstermann, für Ihre sonntäglichen Aushilfen in Köln seit April ganz herzlich danken.

Ich bin mir bewusst, dass mich keine leichte Aufgabe erwartet. Vor allem unsere Gemeinde in Köln hat durch die beiden Abgänge von P. Miguel Stegmaier und P. James Mawdsley in jüngster Zeit gelitten. Manche Gläubige haben darauf mit Unverständnis reagiert. Sie verstehen, dass ich darauf nicht mehr eingehen möchte und wünsche, dass wir den Blick nach vorne richten. Nur wenn wir bereit sind, gemeinsam auf Gott zu schauen und unsere Eigeninteressen zurück zu stellen, wird es gelingen, die Gemeinde aus der Krise zu führen. Vor allem zwei Gründe waren für mich ausschlaggebend, dem Generaloberen anzubieten, die Verantwortung für die Niederlassung in Köln zu übernehmen: Erstens, weil ich um die schwierige Situation weiß und zweitens, weil ich überzeugt bin, dass es dort viel Potential für ein fruchtbares Apostolat und Seelsorge gibt. Ob es gelingt, in gemeinsamer Anstrengung die vorhandenen Probleme in guter Weise zu lösen, zur Einheit und einem guten Miteinander zu finden, Voraussetzungen für eine gute Gemeindeentwicklung, hängt von jedem Einzelnen ab. Die Kirche ist in einer so großen Krise und die Herausforderungen der Zeit sind so enorm, dass wir uns als relativ kleine Gemeinschaft Grüppchendenken und Parteiungen nicht leisten können.

In diesem Sinne zähle ich auf Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

Es grüßt Sie alle im Gebet verbunden herzlich

Ihr P. Bernhard Gerstle FSSP
Wigratzbad, im Juli 2021

Anmerkung!

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

nach der Veröffentlichung des Schreibens mit dem Titel „Traditionis Custodes“ durch den z. Zt. regierenden Pontifex, muß die Gottesdienstordnung am Ende des „Kölner Rundbriefes“ zumindest in Teilen als „unter Vorbehalt“ gelesen werden. Zunächst aber wird, nach sehr hoher Wahrscheinlichkeit, alles weitergehen wie bisher. Bitte lassen Sie im Gebet für unsere Gemeinschaft nicht nach und vor allem: kommen Sie so zahlreich wie möglich in unsere Hl. Messen, sofern es momentan die „Corona-Auflagen“ ermög­lichen!

Mit diesem Brief verabschiede ich mich nun von Ihnen als Redakteur. Bitte beachten Sie noch, mir ab 15. August 2021 keine e-mails mehr zuzusenden. Ich bin allerdings telephonisch und per SMS unter der bekannten Nummer mobil erreichbar.

Wie immer segnet Sie, Ihr

Pater Andreas Fuisting

Vorwort zum Juli-Rundbrief

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

mit diesem Rundbrief haben Sie die vorletzte Ausgabe vor sich, die in meiner Verantwortung liegt. Ab Oktober diesen Jahres (die nächste Ausgabe wird ja die alljährlich einmal erscheinende Doppelnummer sein), trägt H. H. Pater Bernhard Gerstle die Verantwortung für das Apostolat der Priesterbruderschaft hier in Köln und somit auch für den Rundbrief. Unterstützt wird er von H. H. Pater Marc Brüllingen und dem Neupriester H. H. Pater Josef Unglert. der am 26. Juni zum Priester geweiht worden ist. Ich wünsche den Mitbrüdern von Herzen viel Erfolg bei der „Arbeit“ im Weinberg des Herrn hier im Rheinland. Schwerpunkte werden die größeren Apostolate in Köln und Düsseldorf sein.

Als „Oberer“ der Niederlassung darf ich mich daher von Ihnen verabschieden. Ich danke Ihnen für Ihre jahrelange Unterstützung und vor allem Ihre Gebete, die der Liebe Gott wohl erhört hat, denn ich habe von dort stets viel Stärkung erfahren. Da meine liebe Mutter ein bereits hohes Alter erreicht hat, darf ich in ihrer Nähe bleiben und bin für Sie alle demnach nicht gänzlich verschwunden. Hauptansprechpartner ist aber natürlich ab Mitte September für Sie der neue Hausobere Pater Gerstle. Ich danke meiner Gemeinschaft sehr für dieses Entgegenkommen, die mir somit die Möglichkeit gibt, das, was aus dem vierten göttlichen Gebot folgt, in personam selbst umsetzen zu können. […]

Mit Segensgruß, Ihr

Pater Andreas Fuisting


Bild: Ikone Christus wahrer Weinstock | Foto: Heike Hannah Lux

Neue Organisation der Anmeldungen

Für die Heiligen Messen an Sonn- und Feiertagen sind ja nun sowohl für Köln (Maria Hilf) als auch für Düsseldorf (St. Dionysius) vorherige Anmeldungen nötig. Die bisher sehr unterschiedlichen Verfahren für die Anmeldungen haben wir nun vereinheitlicht.

Das bringt folgende Vorteile:

  • Die Anmeldemöglichkeiten sind deutlich einfacher auf der Seite zu finden und zu nutzen.
  • Alle notwendigen Daten werden abgefragt – das beschleunigt den Abgleich vor Ort in der Kirche.
  • Für beide Standorte ist nun das Verfahren einheitlich.
  • Es ist sicher gestellt, dass die Angaben jeweils an einer Stelle gebündelt sind und Überschneidungen vermieden werden.

Die Anmeldungen für morgen (Sonntag, 09.05.2021), die Sie bereits vorgenommen haben, behalten natürlich ihre Gültigkeit!

Bitte melden Sie sich also künftig online nur über die beiden neuen Kontaktformulare an!

Es bleibt auch die Möglichkeit bestehen, sich telefonisch anzumelden, wenn Sie mit den Formularen nicht zurecht kommen. Die Telefonnummern und -zeiten finden Sie auf den jeweligen Anmeldeseiten.

Anmeldung für Maria Hilf:

(Klick ins Bild)

Anmeldung für St. Dionysius:

(Klick ins Bild)

Änderung der Messzeiten in Maria Hilf!

Liebe Brüder und Schwestern,

die derzeitige Personalsituation erfordert eine Reduzierung der Hl. Messen in der Kirche Maria-Hilf, wie sie bereits im letzten Jahr nach dem Weggang Pater Stegmaiers Ihnen vertraut sein dürfte.

Bis auf weiteres wird die Gottesdienstordnung folgendermaßen aussehen:

  • Sonntag. Hl. Messe um 10.30 Uhr und 18:30 Uhr,
  • sowie mittwochs um 18:30 Uhr und samstags um 9:00 Uhr.

Ich bitte um Verständnis dafür und bekunde auch, daß es mich sehr schmerzt, das bisherige Angebot an Hl. Messen nicht aufrecht erhalten zu können. Aber Ihnen wird klar sein, daß mit zwei Geistlichen nicht das gleiche Programm angeboten werden kann, wie mir dreien.

Es grüßt Sie herzlich im Gebet verbunden,

Ihr Pater Andreas Fuisting

Zu den Corona-Maßnahmen!

Liebe Gläubige,

vor einigen Monaten habe ich einen Text auf die Webseite der Priesterbruderschaft St. Petrus in Köln gesetzt, der zum Inhalt hat, die zwischen der Landesregierung von NRW und der Erzdiözese Köln abgesprochenen Maßnahmen zur Abweisung der Epidemie durch das Coronavirus in kirchlichen Einrichtungen (einschließlich Kirchengebäuden) zu regeln.
Im wesentlichen handelt es sich hier um die Maßnahmen: Abstand zueinander halten und eine Maske tragen. Darüber hinaus darf im Gottesdienst, so auch der Mitfeier der Hl. Messe, nicht gesungen werden.Ich vertrete die Auffassung, daß die zu beachtenden Auflagen – trotz wiederholter Bitten gemeinsam mit dem Verein „Ecclesia Dei“ Köln (zwischen dem und der Erzdiözese ein Vertrag besteht) nicht unzumutbar sind!
Dennoch werden sie von vielen nicht eingehalten.
Ich fordere Sie daher erneut auf, sich an die abgesprochenen Maßnahmen zu halten. Dies ist ein Akt des Gehorsams gegenüber dem Hochwürdigsten Herrn Erzbischof, der in der Kirche Maria – Hilf das Hausrecht ausübt. Das Versprechen des Gehorsams, auch den erwähnten Maßnahmen gegenüber, habe ich gegeben und stehe dafür ein.

In Kauf zu nehmen, daß bei Nichteinhaltung dieser Maßnahmen die Kirche geschlossen wird und keine Gottesdienste mehr stattfinden könnten, zeugt von Ignoranz, einer für einen Christenmenschen unwürdigen Haltung.
An allen Meßorten, als da sind: Düsseldorf, Remscheid, Wuppertal, Dom zu Altenberg, Lindlar – Frielingsdorf, Anna Kapelle – Lützenkirchen und im Rhein – Erftkreis, halten sich die Gläubigen an die auferlegten Maßnahmen, weil sie wissen, daß vielleicht nicht die Einsicht in diese, aber doch der Gehorsam und die Einheit im Glauben, und darüber hinaus menschlich gesehen, dies geboten ist. Dafür bin ich diesen Mitchristen äußerst dankbar.

Ich möchte Ihnen gerne noch eine Stellungnahme zur Kenntnis bringen, die ich am Freitag, dem 12. März in der Zeitung „DIE WELT“ veröffentlicht vorgefunden habe. Der Berliner Strafrichter Pieter Schleiter, der Verfassungsbeschwerde gegen die Corona – Politik eingelegt hat, antwortet auf die Frage:
„Es gibt viele Menschen, die sich mit den Einschränkungen der Pandemie arrangieren. Sie nicht. Warum?“ „Ich halte mich an die Regeln, auch wenn sie meiner Ansicht nach letztlich nicht wirksam sind. Nach meiner Auffassung handelt es sich um ein rechtliches Nullum (etwas gegenstandsloses, wirkungsloses*). Aber ich bin Richter und finde auch, daß es einen Eigenwert hat, Gesetze zu befolgen. Wenn alle sagen würden, ich halte das alles für null und nichtig, hätten wir Anarchie.“
(* und Hervorhebungen von mir).

Köln, 14. März 2021
Pater Andreas Fuisting


Text als PDF


 

Aktuelle Hygiene-Regeln für Maria Hilf

Liebe Gläubige,

mit dieser Verlautbarung weise ich, als verantwortlicher Obere für das Apostolat der Priesterbruderschaft St. Petrus in Köln, auf die Notwendigkeit der Einhaltung folgender Vorgaben hin:

  • Sowohl beim Betreten der Kirche Maria – Hilf, wie auch am Platz in der Bank ist über den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes vorgeschrieben, einen Mund-Nasenschutz zu tragen! – Ab 25.012021: einen medizinischen Mund-Nasenschutz (OP-Maske, FFP2 oder KN/N95)!
  • er Abstand zu anderen Gläubigen beträgt 1,5m und ist einzuhalten! (Ausnahme: Familien)!
  • Momentan ist auch während der hl. Messen / Gottesdienste, kein Gesang zulässig!
  • Auch vor der Kirche, bei etwaigen Begrüßungen oder Gesprächen ist der Mund-Nasenschutz zu tragen und der Mindestabstand einzuhalten!

Die aufgezählten Maßnahmen sind von der Leitung der Erzdiözese Köln vorgegeben worden und umzusetzen! Die Kirche Maria-Hilf wurde dankenswerter Weise der Priesterbruderschaft St. Petrus für den Gottesdienst in der Außerordentlichen Form des Römischen Ritus zur Verfügung gestellt. Die Erzdiözese übt hier, im Zusammenhang mit der Pfarrei St. Severin, ihr Hausrecht aus!

Wer sich an die vorgegebenen Maßnahmen nicht hält, muß die Kirche verlassen! Dies einzufordern, ist der Verein „Ecclesia Dei, Köln“ berechtigt!

Den Maßnahmen stimmen auch die Oberen der Priesterbruderschaft St. Petrus zu, sind also mit ihnen abgesprochen. Sie gelten bis zu einer neuen Bewertung der aktuellen Lage.

Liebe Gläubige, die Maßnahmen sind im Gehorsam gegen die Diözesanleitung anzunehmen! Außerdem weise ich darauf hin, daß erstens viele diesen Maßnahmen völlig unkritisch gegenüber stehen, sie also für notwendig oder angemessen halten und zweitens, eine Nichteinhaltung dieser Maßnahmen dazu führt, daß keine Hl. Messen bzw. Gottesdienste mehr stattfinden dürfen. D. h., eine Mißachtung der Maßnahmen, mißachtet diejenigen, die sie für notwendig oder angemessen halten und nimmt in Kauf, daß diesen Gläubigen die Möglichkeit zur Mitfeier der Hl. Messe genommen wird, einschließlich natürlich dem Mißachtenden selbst!

Christus vincit!

Mit Segensgruß im Januar des Herrn 2021, Ihr

Pater Andreas Fuisting


Den Text finden Sie anbei als PDF-Datei


 

Hl. Messen an Weihnachten in Köln

In der Kirche Maria Hilf:

24.12.2020 Vigil von Weihnachten 22:00 Uhr Christmette (missa in nocte)
25.12.2020 Das Hohe Weihnachtsfest 9:00 Uhr
10:30 Uhr
12:00 Uhr
Hl. Messe (in aurora)
Hl. Messe (in die)
Hl. Messe (in die)
26.12.220 Fest des Hl. Stephanus 9:00 Uhr
10:30 Uhr
12:00 Uhr
Hl. Messe
Hl. Messe
Hl. Messe
27.12.220 Sonntag in der Weihnachtsoktav
[S. Joannis Apostoli et Evangelistæ]
9:00 Uhr
10:30 Uhr
12:00 Uhr
Hl. Messe
Hl. Messe
Hl. Messe

P. James Mawdsley, …

… Sohn eines englischen Vaters und einer australischen Mutter, wurde er als drittes von vier Kindern 1973 im deutschen Rinteln geboren, wo sein Vater als Soldat stationiert war. James wuchs katholisch in Lancashire, England, auf. Nach Jahren, die ihn in viele Länder führten, kandierte er für das EU-Parlament im Jahre 2004 und für das Britische Parlament im Jahre 2005. Aber bald danach hat er einen klaren Ruf zum Priestertum gespürt. Im Jahre 2009 meldete er sich für die Ausbildung im Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad in Bayern. Dort vertiefte er seine Liebe zur Heiligen Schrift, zu den Vätern und zur Philosophie aristotelisch-thomistischer Prägung. Im Juli 2016 wurde er in Heimenkirch zum Priester geweiht. Seitdem diente er in England bis zu seiner Ernennung nach Wien im September 2018, und danach Köln im Oktober 2020.

Vorwort zum August/September-Rundbrief

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

wie Sie inzwischen sicher erfahren haben, hat im Juli Pater Miguel Stegmaier nach 17jähriger Tätigkeit unsere Niederlassung und Gemeinschaft hier in Köln verlassen. Nach Absprache mit den Oberen nimmt er eine Auszeit, um sich auch gesundheitlich zu erholen.

P. Stegmaier hat hauptsächlich unsere Gemeinde in Köln betreut. Seit vielen Jahren schon war er hier haupt­verantwortlich tätig. Viele Gläubige haben ihn wertgeschätzt; seine fröhliche Art und sein fundiertes Wissen waren für sie aufbauend und lehrreich. Auch innerhalb unserer Hausgemeinschaft war er angesehen und beliebt. Wir wünschen Pater Stegmaier von Herzen weiterhin Gottes Segen und viel Freude an seinem priesterlichen Dienst.

Leider kann ich Ihnen wegen der „Corona“ bedingten Einschränkungen noch keine Änderungen bekannt geben, bezüglich des Empfangs der Hl. Kommunion innerhalb der Hl. Messe in Düsseldorf, Remscheid und Altenberg. Dafür gibt es einen erfreulichen Lichtblick: nach Absprache mit dem zuständigen Pfarrer in Düsseldorf, H. H. Karl – Heinz Virnich, werden wir ab September (wohl nicht jeden Sonntag) die größere Kirche seines „Sendungsraumes“, die den Titel trägt: „Schmerzhafte Mutter“ und in Flehe liegt, für die Hl. Messe nutzen dürfen. Hier finden ca. 60 Personen Platz, in St. Dionysius weiterhin nur 16! Näheres dazu können Sie dann auf unserer Homepage: www.maria-hilf-koeln.de nachsehen. Hier bemühen wir uns um eine andauernde Aktualisierung.

Da wir nicht wissen können wann ein Nachfolger für Pater Stegmaier hier seinen Dienst antreten wird, darf ich Sie höflichst bitten, für unser Apostolat zu beten, auch um Kraft für den hier noch verbleibenden Mitbruder und meine Wenigkeit. Die Kraft des Gebetes kann Berge versetzen, wie wir wissen. Meine Gebete begleiten Sie immerzu in diesen unübersichtlichen Zeiten.

Mit Segensgruß, Ihr

Pater A. Fuisting

Gemeinschaft der Heiligen in Zeiten der Pandemie

von Hannah Lux


Dieses Jahr war alles anders, aber damit sage ja ich niemandem etwas Neues. Schon die Fastenzeit kam mir teilweise vor wie ein wochenlanger Karsamstag – kein Sakrament, keine Liturgie, zumindest keine direkte Teilnahme. Zu Ostern haben dann sogar einige Veröffentlichungen behauptet “Ostern fällt aus”. Aber Ostern ist nicht ausgefallen.

Nach und nach gab es immer mehr Möglichkeiten, sich wenigstens mit Hilfe von (Internet-)Übertragungen mit dem Gebet und der Liturgie der Kirche zu verbinden. Ich habe das auch als eine schöne Möglichkeit empfunden, die Liturgie anderer Traditionen ohne große Hemmschwelle zu „besuchen“.

Zwar haben ein paar Liturgie­wissenschaftler die Hl. Messe ohne Anwesenheit der Gläubigen als „Geistermessen“ diffamiert, ein Diözesanbischof meinte sogar, von einer ungesunden „Eucharistiefixiertheit” sprechen zu müssen, aber viele Priester und Gemeindeleitungen haben ihre Gläubigen nicht im Stich gelassen.

Am Palmsonntag habe ich z.B. von zuhause aus die Liturgie der Armenischen Gemeinde hier in Köln verfolgt – mit Tablet und Liturgiebuch –, außerdem noch die Übertragung eines Gebets am Nachmittag. Weil ich davon ausgegangen bin, in diesem Jahr keine gesegneten Palmzweige zu bekommen, musste ein kleines Ästchen meines Olivenbaumes als Stellvertretung herhalten.

Am Karfreitag konnte ich morgens eine Beichtgelegenheit wahrnehmen und hatte dort auch die Möglichkeit, mit einem kurzen Ritus die hl. Kommunion zu empfangen – zum ersten Mal seit einigen Wochen. Am Nachmittag habe ich als Teil der Oekumenischen Choralschola Köln mitgewirkt an einer Karfreitagsliturgie, die ebenfalls online gestellt wurde.

In der Osternacht habe ich mich wieder aus der Ferne mit der Liturgie der Armenischen Gemeinde verbunden. Am Ostersonntag konnte ich in Maria Hilf die Osterkommunion empfangen und die Osterspeisen segnen lassen. Zu einer gesegneten österlichen Kerze bin ich dabei auch noch gekommen.

Letztlich konnte ich in der Kar- und Osterwoche sehr viel mehr „Handfestes“ empfangen und erleben, als ich es mir vorher gedacht hätte. Im letzten Jahr wären das alles noch Selbstverständlichkeiten gewesen.

Auch wenn mittlerweile wieder öffentliche Gottesdienste – mit Auflagen – möglich sind, gibt es glücklicherweise immer noch auch die Möglichkeit, der Liturgie per Streaming zu folgen. Selten habe ich so sinnfällig wie gerade jetzt wahrgenommen, dass das Lob Gottes nicht begrenzt ist durch Ort, Sprache, Kultur, Nationalität und auch nicht durch die derzeitigen Umstände.

Als ich im Mai zu einer orthodoxen Diakonenweihe eingeladen war, habe ich an der dortigen Gestaltung der Platzmarkierungen besonders deutlich das Bewusstsein dafür sehen können, dass wir die Liturgie mit dem ganzen Himmel feiern. Da, wo wegen der Abstandsregeln Bankreihen gesperrt waren, nahmen Ikonen den Raum ein, wo sonst die Gläubigen sitzen.

Mein persönliches Fazit aus dieser Situation:

  1. Vielleicht macht gerade die jetzige Situation besonders deutlich, dass wir Liturgie nie nur mit den uns gerade umgebenden Menschen feiern, sondern immer in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche und der himmlischen Wirklichkeit – letzteres ganz ohne Abstandsregeln und Infektionsgefahr.
  2. Ich bin dankbar für alle Priester, die auch ohne die terminliche Verpflichtung fest geplanter Gottesdienste treu bleiben in der Feier der göttlichen Geheimnisse.
  3. Ich bin dankbar für die technischen Möglichkeiten, die wir mittlerweile haben – und für den Mut, damit zu experimentieren, um die Gläubigen nicht allein lassen zu müssen.
  4. Auch wenn einige Stimmen gestreamte Liturgien als Geistermessen diffamieren und lieber „kreative Rituale“ der Laien zuhause hätten – das persönliche Gebet ist essentiell, aber die Rückbindung an das Gebet und die Liturgie der Kirche sind es genauso. Ansonsten steht man evtl. nur auf einem Bein. Am sichersten steht man aber, wenn beide „Beine“ gut ausgeprägt sind. Auch in dieser besonderen Situation!
  5. Ich bin dankbar, dass so viele Möglichkeiten gefunden wurden, den Gläubigen schließlich doch noch Sakramente zu spenden und dass auch die Sakramentalien nicht zu kurz kamen. Wir sind eben doch nicht nur Geist, sondern auch Leib. – Für den Leib wurde im Übrigen auch dadurch Sorge getragen, dass überall große Umsicht geherrscht hat, damit es bei all dem nicht zu Ansteckungen kommt.

Fotos: Heike Hannah Lux

Vorwort zum Juli-Rundbrief

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

„Du hast uns erkauft mit deinem Blute, o Herr, aus allen Stämmen und Zungen, aus allen Völkern und Nationen. Du hast uns zu einem königlichen Volke gemacht, für unseren Gott.“ Mit diesen wunderbaren Worten aus der Geheimen Offenbarung des Johannes hebt die Heilige Messe an am Fest des „Kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus“, mit dem die zweite Jahreshälfte eingeläutet wird. Danken wir immer wieder dafür, die Gnade erhalten zu haben, im wahren Glauben leben zu dürfen und Anteil an der Liebe Christi erhalten zu haben, der sein Blut vergossen hat zum Heil der Welt.

Ich hoffe Sie sind alle bis jetzt unbeschadet durch diese uns so seltsam umgebende Zeit gekommen. Ich segne Sie jeden Tag am Ende der Hl. Messe und empfehle Sie, als „meine Schäflein“ dem Herrn an. Niemand wird vergessen!

Ab diesem Monat wollen wir mit den heiligen Messen auch wieder an Wochentagen beginnen. Bereits im Juni fanden wieder hl. Messen in Lindlar – Frielingsdorf, Wuppertal und Borr (Rhein-Erftkreis) statt. Hier nun eine Auflistung, der Meßzeiten, die Sie auch – laufend aktualisiert – auf unserer Webseite www.maria-hilf-koeln.de nachlesen können:

KÖLN:

  • sonn- und feiertags: 10:00 UhrAchtung, kurzfristige Änderung: 18:00 Uhr!
  • mittwochs: 18:30 Uhr
  • samstags: 9:00 Uhr.

DÜSSELDORF:

  • sonn- und feiertags: 10:30 und 11:45 Uhr
  • erster Do. i. M.: 18:30 Uhr
  • freitags: 18:30 Uhr
  • samstags: 8:30 Uhr.

Anmeldung – auch für die Wochentage –
erforderlich!

REMSCHEID:

  • sonn- und feiertags: 8:00 Uhr

LINDLAR:

  • sonntags alle vierzehn Tage (im Wechsel mit der Pfarrgemeinde), 17:30 Uhr.

WUPPERTAL:

  • erster, dritter, vierter u. evtl. fünfter Montag: 18:30 Uhr

ALTENBERG:

  • freitags: 18:00 Uhr

In Pingsheim/Borr haben wir immer am letzten Mittwoch im Monat die hl. Messe feiern dürfen. Sehr wahrscheinlich müssen wir hier aber den Wochentag wechseln. Näheres wird noch bekannt gegeben.

In Leverkusen-Lützenkirchen dürfen wir noch keine heilige Messe feiern. Die Kapelle sei zu klein heißt es; da können die „Abstandsregeln“ nicht eingehalten werden.

Leider ist es da, wo wir zu Gast sind noch immer nicht möglich, die heilige Kommunion in der für „unseren“ Meßritus vorgeschriebenen Form an die Gläubigen auszuteilen. Wir arbeiten weiter an einer Lösung dieses doch sehr großen und drängenden Problems.

Viel Kraft und Mut wünsche ich Ihnen, vor allem aber Gottes reichen Segen.

Ihr Pater Andreas Fuisting

Zusätzliche Sonntagsmesse in Düsseldorf

Unter den derzeitigen Bedingungen können in St. Dionysius nur jeweils 16 Personen an der hl. Messe teilnehmen. Damit möglichst viele Gläubige die Möglichkeit bekommen, die hl. Messe mitzufeiern, gibt es darum vorerst eine zweite Sonntagsmesse um 11:45 Uhr.

Nochmals die derzeitigen Auflagen:

  1. In der Kirche St. Dionysius Düsseldorf dürfen 16 Gläubige an der Hl. Messe teilnehmen.
  2. Es gibt markierte Plätze, die nach Anweisung einzunehmen sind.
  3. Wer plant an der Hl. Messe teilzunehmen muß sich anmelden (näheres dazu unten)!*
  4. Wer an der Hl. Messe teilnehmen möchte wird mit Namen und Adresse erfaßt.
  5. Es wird nicht gesungen!
  6. Am Platz in der Kirche ist kein Mundschutz erforderlich, beim Herumgehen in der Kirche wird er empfohlen.

* Anmeldungen ausschließlich über unsere Festnetznummer: 0221/9435425 und zwar tgl. in der Zeit zwischen 16.00 Und 18.00 Uhr. (Termine auf der Seite „Termine Düsseldorf„)

Hl. Messe in St. Dionysius, Düsseldorf

Liebe Gläubige und Freunde,

wie Sie sicherlich bereits wissen, dürfen wieder Hl. Messen öffentlich in der Kirche gefeiert werden. Dies allerdings nur unter sehr strengen Auflagen. Ich möchte mich hier kurz fassen, damit Sie nicht im Sumpf der Auflagen die Orientierung verlieren. Zu den hier aufgeführten für Sie wichtigen Entscheidungen gesellen sich also noch viele andere, die meine Mitbrüder und ich Ihnen gerne mündlich erläutern – bei einem Wiedersehen oder am Telephon.

Zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung auf unserer Internetseite, kann ich noch nichts sagen über die Orte: Remscheid, St. Josef, Lindlar-Frielingsdorf, St. Apollinaris.

Zuvor noch folgende, weitere Bemerkung:

Die an sich rechtlich vorgeschriebene Sonntagspflicht bleibt vorerst ausgesetzt und in der Hl. Messe soll die Praxis der „Mundkommunion bis auf weiteres unterbleiben“ (GV Dr. Hofmann, Köln).

Nun zu den Auflagen:

  1. In der Kirche St. Dionysius Düsseldorf dürfen 16 Gläubige an der Hl. Messe teilnehmen.
  2. Es gibt markierte Plätze, die nach Anweisung einzunehmen sind.
  3. Wer plant an der Hl. Messe teilzunehmen muß sich anmelden (näheres dazu unten)!*
  4. Wer an der Hl. Messe teilnehmen möchte wird mit Namen und Adresse erfaßt.
  5. Es wird nicht gesungen!
  6. Am Platz in der Kirche ist kein Mundschutz erforderlich, beim Herumgehen in der Kirche wird er empfohlen.

* Anmeldungen ausschließlich über unsere Festnetznummer: 0221/9435425 und zwar tgl. in der Zeit zwischen 16.00 Und 18.00 Uhr. (Termine auf der Seite „Termine Düsseldorf„)

Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Treue und verbleibe mit den besten Wünschen.

Mit Segensgruß, Ihr Pater Andreas Fuisting