Vorwort zum August/September-Rundbrief

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

wie Sie es bereits aus den Vorjahren kennen, erscheint diese Ausgabe des „Kölner Rundbriefes“ als Doppelnummer.

D.h. im September erscheint der Rundbrief nicht. Deshalb legen wir Ihnen mit dieser Nummer die Gottesdienstordung für zwei Monate vor. Alle von unserer Niederlassung in Köln aus betreuten Orte sind wie immer aufgeführt. Hinzu gekommen ist übrigens die Heilige Messe in der „St. Anna Kapelle“ zu Leverkusen Lützenkirchen. Immer am zweiten Montag im Monat um 18.30 Uhr. Zuvor, ab 18.00 Uhr Rosenkranzgebet. Danken wir dem Herrn für diesen neuen Meßort.

Vor ca. vierzehn Tagen ist in den USA das Generalkapitel unserer Gemeinschaft zu Ende gegangen. Dieses findet alle sechs Jahre statt. Ein wichtiges Ereignis dabei ist die Wahl des Generaloberen und seiner Berater. Wir freuen uns darüber, daß Pater Andrzej Komorowski zu unserem neuen Generaloberen gewählt wurde und gratulieren ihm ganz herzlich. Vor einigen Jahren hat er, delegiert von dem vor ihm amtierenden Generaloberen Pater Berg, unsere Niederlassung visitiert, so wie es die Konstitutionen unserer Gemeinschaft vorsehen. Über weitere Ernennungen oder Änderungen kann ich Sie noch nicht informieren, weil zum Zeitpunkt der Drucklegung des Briefes noch nicht alles bekannt ist. „Ad multos annos“ wollen wir dem Generaloberen wünschen, der diese Position in einer für die Kirche schwierigen Phase inne hat.

„Geboren wurde Pater Komorowski im Jahr 1975. 1999 trat er nach seinem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium in Posen (Polen) in das internationale Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad ein. Er wurde von Kardinal Jorge Medina Estévez im Juni 2006 zum Priester geweiht. Danach war er in verschiedenen Apostolaten der Petrusbruderschaft tätig, u. a. in Polen, Belgien und den Niederlanden. Durch das Generalkapitel 2012 wurde er zu einem der Assistenten des Generaloberen gewählt und übte seitdem das Amt des Generalökonomen aus. Gleichzeitig war er auch in der französischsprachigen Schweiz seelsorglich tätig. Als Nachfolger von Pater John Berg ist Pater Komorowski der vierte Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus“ (aus einer Pressemitteilung der Priesterbruderschaft St. Petrus).

In dieser Zeit beginnt nun für die meisten von Ihnen sicherlich die Urlaubszeit. So wünsche ich all jenen unter Ihnen, die in Ferien gehen, eine Zeit der Erholung. Sammeln Sie neue Kraft für den schon bald wiederkehrenden Alltag mit den häufig kräftezehrenden Aufgaben. Möge ihr Schutzengel stets genau Obacht auf sie geben und der beständigen Schutz der Gottesmutter begleite Sie. Dazu segnet Sie, wo immer Sie sich aufhalten, Ihr

Pater Fuisting


Datei – Rundbrief August/September 2018


Vorwort des April-Rundbriefs

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

wenn Sie diese Ausgabe des „KR“ vor sich haben, beginnt bald die wichtigste Zeit im Kirchenjahr: Zunächst die Heilige Woche, auch Karwoche genannt. Sie ist eine Zeit der Trauer und der Klage, eine Betrachtung des bitteren Leidens und Sterbens unseres Herrn. Sie ist aber auch jene Woche, in welcher der Triumpf des Siegers beginnt, wo die Christen sich zu ihm bekennen als ihrem Herrn und König. Wir alle gehen also hinein in die Nacht des Leidens, nicht um darin unterzugehen, sondern um mit ihm zu siegen und an seinem Triumpf Anteil zu erhalten. Wir begehen das glückselige Leiden unseres Herrn und blicken durch alles Dunkel der Woche hindurch zum aufleuchtenden Osterlicht. Die Feier der Heiligen Woche soll uns zum großen Erlebnis des Kirchenjahres werden, aus dem sich heraus unsere Seele das Jahr hindurch nähren kann und unser Leben als Christen gestalten soll.

Alles Leid findet seine Überwindung im Tag der Auferstehung unseres Herrn. Darin liegt der Grund aller Osterfreude und aller Osterhoffnung, denn im Auferstandenen gründet die Hoffnung unserer eigenen Auferstehung, unser Glaube, daß alle, die in den Gräbern sind, auferstehen werden. Alle, die auf Christus getauft und mit ihm begraben werden, werden mit ihm zu neuem Leben auferstehen. Daher nennen wir Ostern das Fest aller Feste. In der Freude des Herzens feiern wir acht Tage lang dieses Geheimnis, fünfzig Tage klingt das Alleluja in den Gebeten der Liturgie fort bis Pfingsten.

Der Sieg der Auferstehung, der Jubel über das neugewonnene, neue Leben, diese Mächtigkeit der Wirkung der Auferstehung für die ganze Welt wird in der Ostkirche mit folgenden schönen Worten besungen:

„Christus ist auferstanden, kein Toter ist mehr im Grab. Nun ist alles erfüllt vom Licht; Himmel und Erde und Unterwelt: So feiere dann die ganze Schöpfung Christi Auferstehung, worin sie gegründet ist.“

In diesem Sinne grüßt Sie herzlich, Ihr

Pater Andreas Fuisting


Datei – Rundbrief April 2017


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Vorwort des März-Rundbriefs

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

nun ist es wieder soweit. Auch das Jahr im Herrn 2017 hat seine Fastenzeit erreicht. In ihr bereiten wir uns vor auf das Osterfest; (im engeren Sinne bereitet sich jeder auf sein eigenes Ostern vor, d.h. auf seine Auferstehung vom Unvollkommenen zum Vollkommenen hin).

Die Fastenzeit gab es bereits sehr früh in der Urkirche. Damals hat der Christ – noch wesentlich gottesfürchtiger als wir heute lebend – durch öffentliche Buße Versöhnung mit Gott gesucht und die Katechumenen haben sich durch Gebet, Fasten und Teilnahme am Hl. Meßopfer auf den Empfang der Taufe vorbereitet. So bereiteten sich alle darauf vor zu einem neuen Leben aufzuerstehen. Als Mittel galten ihnen: Kampf gegen die Sünde, Eifer für die Tugend und opferbereite Liebe. Darin wollen wir unseren Vorfahren in Christus nacheifern!

Zuvor feiern viele Menschen Karneval. Zu dem berühmten „Römischen Karneval“ hat Pater Stegmaier einiges zusammengetragen. Sein Beitrag zeigt auf, wie sehr das Leben der Menschen und das kirchliche Leben untrennbar miteinander verbunden waren, eben auch an Karneval.

Auf der Titelseite unseres Rundbriefes sehen Sie den heiligen Engelbert von Köln, Bischof und Martyrer, 1185 – 1225.  Wie bereits erwähnt, hat der Erzbischof die Erlaubnis zur kanonischen Errichtung unseres Hauses erteilt. Damit erhält unser Apostolat eine Würdigung seitens der Diözese und belegt die Wertschätzung des Erzbischofs. Darüber hinaus hat die Priesterbruderschaft St. Petrus nun die Gewähr, unbefristet und dauerhaft in Köln tätig zu sein. Dafür sei Dank gesagt. Finanzielle Mittel der Diözese sind damit nicht verbunden, so daß wir weiter auf Ihre Wohltätigkeit angewiesen sind.

Möge auf die Fürsprache des heiligen Engelbert, dem Patron der nun offiziellen Niederlassung in Köln, das Apostolat segnen und uns alle immer tiefer hineinwachsen lassen, in die Erkenntnis der Liebe Gottes.

Ihr Pater Andreas Fuisting


Datei – Rundbrief März 2017


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