Vorwort zum Januar-Rundbrief

Liebe Gläubige, Freunde und Wohltäter,

es ist wieder soweit, das Geheimnis der Weihnacht steht vor der Türe. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Ist das nicht für den modernen Menschen, der dazu übergegangen ist nach den Sternen zu greifen und dabei sich selbst an die Stelle Gottes zu setzen beabsichtigt, eine erschütternde Botschaft?

Der große Gott läßt sich so tief in die Menschheit ein, entäußert sich aller Herrlichkeit, um sich ganz an die Menschen zu verschenken. Diese Liebe zu einer verlorenen Welt, zu einer Welt, aus der die Liebe gewichen war, hat die Herzen der Menschen gerührt, sie zum Schenken und Opfern hingerissen. Und immer dann, wenn am Ende jeden Jahres diese Botschaft verkündet wird, da fängt es an in den Herzen der Menschen zu gären, da glüht ein Funken von Liebe auf, und viele besinnen sich doch, ob nicht irgendwo jemand nach dieser Liebe verlangt. In dieser wachwerdenden Liebe gelingt die immer wieder sich erneuernde Grundkraft des Weihnachtsfestes. Die sichtbar gewordene Liebe des Kindes findet ein Echo, eine Antwort in der schenkenden Liebe der Menschen. So erweist sich die Liebestat Gottes an Weihnachten noch immer als so mächtig und greift so sehr in die Herzen der Menschen, daß selbst die, die nicht an das Kind glauben, sich ihr nicht ganz entziehen können. An Weihnachten ist es, als ob die Menschen doch für ein paar Stunden durch ein wundersames Band der Liebe verbunden wären.


Von ganzem Herzen wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freunden die
Patres A. Fuisting, M. Brüllingen und J. Mawdsley
Ein gesegnetes Weihnachtsfest!


Singt dem Herrn ein neues Lied,
denn Wunderbares hat er getan.
Seine Rechte errang ihm den Sieg!
Ja, Sieg errang sein heiliger Arm!
Kundgetan hat der Herr sein Heil,
seine Gerechtigkeit enthüllt vor den Augen der Heiden.
Er gedachte seiner Güte und Treue,
Seiner Huld gegen Israels Haus.
Alle Enden der Erde,
sie haben geschaut das Heil unseres Gottes.

aus Psalm 97